Erste Heimniederlage für Pfrontens Handballer

Die Vorzeichen für die Handballfalken standen unter keinem guten Stern, Woche für Woche vergrößerte sich die Verletztenliste, so dass etliche Spieler ausfielen. Zudem erlitte Stammtorwart Markus Heinig im Training unter der Woche einen Cut, eine schmerzhafte Rippenprellung und ging angeschlagen in die Partie. Die nächste Hiobsbotschaft ereilte die Heimmannschaft dann noch kurz vor Spielbeginn. Trainer André Düfer fiel aus familiären Gründen kurzfristig auch noch aus.

Von Beginn an übernahmen die spielstarken Gäste das Kommando und führten schnell mit zwei Toren. Die Pfronten liefen von Anfang an dem Rückstand hinterher. Gute Kombination der Kemptener führten immer wieder zu Lücken in Abwehr der Hausherren, welche eiskalt ausgenutzt. Die Würfe aus dem Rückraum fanden ebenfalls immer wieder ihren Weg ins Pfrontener Gehäuse, so dass sich die Gäste immer weiter absetzten konnten. Die Pfrontener gaben sich jedoch zu keinem Zeitpunkt vorzeitig geschlagen und kämpften sich immer wieder zurück. Letztendlich ging es mit einem 11 zu 17 in die Halbzeitpause.

Pfronten kam hochmotiviert aus der Kabine und setzte noch einmal alles daran den Abstand zu verkürzen. Die Gäste, teils mit ehemaligen Landesligaspielern besetzt, hielten jedoch dagegen und spielten ihre Erfahrung aus, so dass die Handballfalken nicht entscheidend herankommen konnten. Es gelang nicht die Spielzüge der Kotterner in den Griff zu bekommen und am Ende schwanden die Kräfte im dünn besetzten Kader der Handballfalken.

Mitte der zweiten Halbzeit zog sich Gästespieler Mike Burgdorf nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Torwart Raphael Babel den Bruch dreier Rippen zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle wünscht der TSV Pfronten gute Besserung, „komm bald zurück Mike“!

Kampf, Einsatz und Willen waren am diesen Tag nicht genug um die Spielgemeinschaft aus Kempten zu schlagen und so musste man die verdiente 25 zu 31 Niederlage hinnehmen.

Die spielfreien Wochen bis Ende Februar kommen den Handballfalken sehr gelegen. Viele Spieler müssen regenerieren und ihre Verletzungen ausheilen lassen. Am 27. Februar steigt das nächste Heimspiel. Diesmal geht es gegen die Topmannschaft aus Sonthofen, in der Hoffnung, dass einige verletzte Spieler wieder auflaufen können.

Tore: Dominik Schneider 12, Axel Schneider 6, Linus Jehle, Philip Heckmann, Marcel Goldammer je 2, Sebastian Mayr, Winnekpe Werobèl je 1