Wiedergutmachung gelungen – Handballfalken finden zurück zur alten Stärke

Wiedergutmachung gelungen – Handballfalken finden zurück zur alten Stärke

 

Ohne Topshooter Dominik Schneider, dafür aber endlich wieder mit dem lange verletzten Mittelmann Niklas Zweng, sowie mit Rückkehrer Philip Heckmann gingen die Pfrontener Handballer in die Partie gegen die zweite Auswahl des TSV Mindelheim. Die Gäste spielen eine starke Rückrunde und waren, bedingt durch Pfrontens Verletzungsmisere, leicht favorisiert.

 

Coach Düfer wollte zunächst die Mindelheimer mit einer offensiven 3-3-Verteidigung überraschen. Dies war jedoch nur bedingt erfolgreich, konnten doch die Gäste zunächst immer wieder mit einem Tor in Führung gehen. Nach der Rückkehr zur konventionellen 6-0-Abwehr stabilisierte sich die Falkendefensive. In der 6. Spielminute gingen die Hausherren beim Stande von 5:4 erstmals in Führung. Je länger die Partie dauerte, umso besser fand Pfronten ins Spiel. Aus der kompakten Abwehr gewann man auch offensiv immer mehr Sicherheit. Durch gute, schnelle Anspiele ergaben sich immer wieder Löcher in der Gästeabwehr, kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut. Schläfrig agierte man in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit, 3 Sekunden vor der Pause ließ man einen Freiwurf ungehindert zu einem unnötigen Gegentor ausführen. Mit einem 19-13 ging es in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt gab sich Mindelheim zunächst nicht geschlagen und setzte alles daran wieder heranzukommen. Nach Fehlwürfen und technischen Fehlern betrug der Rückstand der Gäste kurzzeitig nur noch 5 Tore. Befürchtungen den Vorsprung wie im Hinspiel leichtfertig zu verschenken blieben jedoch unbegründet. Die Handballfalken besannen sich wieder auf ihre defensiven Stärken, im Angriff wurden die Kombinationen erfolgreich abgeschlossen. Bis zum Spielende blieb der Vorsprung konstant bei neun Toren. Zum Schluss ließ die Konzentration nach, so dass die Gäste zu weiteren, vermeidbaren Treffer, vor allem über Außen kamen. Letztendlich sprang aber ein souveräner und verdienter 39-30 Erfolg für den TSV Pfronten heraus.

 

„Gerade nach dem letzten Spiel gegen Oberstaufen bin ich sehr zufrieden. Das war die richtige Reaktion und eine hervorragende Teamleistung. Die 30 Gegentore ärgern mich zwar ein bisschen, aber das Auftreten meiner Jungs hat mir durchaus imponiert“, so ein glücklicher Heimtrainer André Düfer.

 

Pfronten belegt zwei Spieltage vor Saisonende weiterhin den zweiten Platz, punktgleich mit dem Tabellenführer SG Kempten-Kottern II. Kommenden Sonntag steht man beim letzten Auswärtsspiel  in Kaufbeuren-Neugablonz erneut vor einer sehr schweren Aufgabe, fehlen doch erneut wieder etliche Stammspieler, darunter Dominik Schneider, Philip Heckmann und Winnekpe Werobel.

 

Tore: Axel Schneider 9, Sebastian Mayr, Philip Heckmann je 6, Michael Braun 5, Lukas Zweng 4, Niklas Zweng 3, Winnekpe Werobel, Daniel Stoll je 2, Luca Hartmann, Marcel Goldammer je 1

Veröffentlicht in Handball